Schöner Wohnen im Urlaub: Interior-Perlen und AirBnB Tipps

„Never stop Exploring!“ Reisen ist auch für mich eines der schönsten Dinge überhaupt. Neue Länder, Städte und Kulturen kennenlernen, regionale Köstlichkeiten testen und es sich einfach rundum gut gehen lassen…

Was sich in den letzten Jahren an meinem Reiseverhalten geändert hat? Wir sind jetzt oft mit Cooper, unserem Hund unterwegs. Dadurch ändert sich natürlich einiges: Die Art der Unterkunft (obwohl er sich auch in edlen Wellness-Hotels sehr gut benimmt ;)), Länge der Reisestrecke und Transportmittel. 

Was sich außerdem geändert hat, ist das „Wie wir wohnen“. Ich kenne AirBnB seit ungefähr 2 1/2 Jahren und es hat Reisen so viel schöner gemacht. Egal ob für Kurztrips oder längere Aufenthalte, egal ob mit oder ohne Hund. Meine Erfahrungen mit AirBnB und meine Top 8 der Unterkünfte möchte ich gerne mit euch teilen.

Hier eine Übersicht, wo wir bisher überall mit AirBnB waren:

2013: Varese und Genova (Italien), Stuttgart, New York, Sebastian (Florida) und Miami

2014: Texel, Den Oever, Sint Jacobiparochie und Zandvoort (Niederlande), Südtirol 

2015: Hamburg, Kreta und Ende Oktober ist Rømø in Dänemark geplant.

 

Meine Tipps für die Buchung

1.) Werde dir klar darüber, was dein AirBnB „ersetzen“ soll

Wenn es AirBnB nicht gäbe, wo würdest du dann übernachten? Im Hotel, in einer Pension, im Hostel oder in einem Bed and Breakfast? Wie groß ist dein Budget? Auf der Plattform ist für jeden etwas dabei. Wenn du dir darüber klar geworden bist, kann es weiter gehen.

2.) Nutze die Filter

Du kannst zwischen verschiedenen Arten von Unterkünften auswählen und dann zusätzliche Filter setzen. Zunächst wählst du aus, ob du in ein geteiltes Zimmer willst, ein eigenes Zimmer möchtest, oder lieber eine ganze Wohnung oder ein Haus.

Danach kannst du die Filter nutzen. Was ist dir wichtig? Möchtest du einen Pool? Willst du dir selbst etwas kochen und brauchst deswegen eine Küche? Bist du auf Rucksacktour und willst gerne deine dreckigen Sachen waschen? Reist du mit Haustieren?

3.) Suche über die Karte

Nachdem du dein Reiseziel gewählt hast und die Filter gesetzt sind, suchst du am besten über die Karte. So bekommst du den besten Überblick, welche Unterkunft wo liegt. Wie weit ist es zum Beispiel zum Meer? Welche Sehenswürdigkeiten sind in meiner Nähe? Wie heißt das Viertel?

4.) Kommentare, Profil und Kontakt

AirBnB ist auch eine Community. Die Vermieter entscheiden, ob sie dir die Wohnung vermieten (oft ist es sogar deren Zuhause). Deswegen ist der persönliche Kontakt sehr wichtig. Eben diese persönliche Seite macht Couchsurfing, AirBnB und Co. ja so besonders. Also nimm dir die Zeit: Richte dir ein ansprechendes Profil ein, lies die Bewertungen und schreibe deinem Vermieter eine nette Nachricht, warum du dir gerade seine Unterkunft ausgesucht hast.

Meine besten AirBnB Erfahrungen, die schönsten Apartments/Interiors, und die nettesten Vermieter: 

Varese (Italien): Ein Zimmer wie in „Alice im Wunderland“ mit dem exotischen Namen „Lola and the Cat“. Das BnB wird von Dante, einem italienischen Antiquitätenhändler und seiner Frau Rossella geführt. Jedes Zimmer hat ein Thema (Oper, Napoleon, Sherlock Holmes etc.) und ist mit skurrilen und spannenden Einzelstücken eingerichtet. Seltenheitswert ist garantiert.

Den Oever (Niederlande): https://www.airbnb.de/rooms/3045249?s=nqClTGpk Das Loft war früher eine Garage für Kriegsfahrzeuge und wurde von seinen Besitzern stilsicher und mit gutem Gespür für Design restauriert. Das Loft ist sehr hell und hat einen Künstler-Charme, den man sonst eher in Brooklyn erwarten würde.

Den Oever AirBnB

Jenesien (Südtirol): Das Energie-Plus-Haus auf 1300m Höhe erschien schon in einigen Architektur Zeitschriften. Hoch über Bozen, umgeben von Pferdeweiden, kann man den schönsten Sonnenuntergang in den Dolomiten bestaunen.

New York: Übernachten in New York…da hab ich schon einige Horror Stories gehört. Überteuerte Hotels oder lieber schäbige Hostels? Nein, Danke. Unser Apartment lag im ersten Stock eines historischen “Brownstowns“ im Herzen von Harlem. Die Wohnung war sehr geschmackvoll und kreativ eingerichtet und das King Size Bett hätte auch in einem Hotel nicht gemütlicher sein können. Das alles war auch keine große Überraschung: Paris Brown arbeitet als Dekorateurin für das Guggenheim Museum. Harlem ist als Stadtteil ja noch etwas in Verruf, aber wir haben uns keine Sekunde unwohl oder unsicher gefühlt. Im Gegenteil: In Harlem hat man wirklich das Gefühl in NY zu sein. Barbershops, Delis und kleine Cafés – und das alles bezahlbar!

Miami: Noch so ein Interior-Design-Glücksgriff direkt in Miami Beach (500m vom Strand entfernt). Die Eigentümer, Rob und Patrick, beide Interiordesigner, haben uns herzlichst empfangen und uns sehr gute Ausgehtipps für die Umgebung gegeben. Der Kühlschrank war als Willkommensüberraschung gefüllt und es waren überall wunderschöne Blumen dekoriert.

miami airbnb

Kreta: Eine wunderschöne Villa in den Bergen von Kreta. Mit eigenem Pool. Und Meerblick. Und frisch gekochtem griechischen Essen von den Vermietern. Und ein Kühlschrank voll mit allem, was das Herz begehrt. Und Wein. Wir haben uns gefühlt, als wären wir bei sehr guten Freunden zu Gast.

kreta airbnb

Texel (Niederlande): Eine gemütliche Wohnung auf der holländischen Insel mit liebenswerten Gastgebern. Ich habe in keinem Hotel, in dem ich bisher war, so ein tolles Frühstück bekommen! Jeden Tag frisch und nur für uns zubereitet. Immer abwechslungsreich und liebevoll zusammengestellt. Der Hund, Kifon hat sich auch herzlich um Cooper gekümmert ;)

Sebastian (Florida): Besser als im Film! Als wir bei unserer Ankunft in Sebastian die Villa von David und Ineke gesehen haben, dachten wir erst mal, dass wir falsch sind. Ein traumhaftes Anwesen, wie man es aus sonst nur aus OC California oder Filmen kennt: Absoluter Wahnsinn! Unser Gästeapartment war wunderschön und für meinen Geburtstag geschmückt (bekommt man so was Tolles auch im Hotel?! Ich kann es mir kaum vorstellen). Den Pool, Barbecue und die wunderschöne Terrasse durften wir mitnutzen. Bei einem Kaffee haben wir unsere liebenswerten Hosts kennenlernen können und tolle Empfehlungen für die Umgebung bekommen.

sebastian airbnb

Mein Fazit: Das alles nimmt vielleicht mehr Zeit in Anspruch als eine Pauschalreise zu buchen und ist auch nicht immer günstiger als Hotels oder Hostels, aber es lohnt sich. Ich habe auf diesen Reisen sehr viele nette Menschen kennengelernt und Restaurants, Plätze und Sehenswürdigkeiten entdeckt, die man als „normaler“ Tourist nicht findet. 

 

 

 

 

 

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