Heimweh-Kulinarik: Zwiebelkuchen & Riesling von der Mosel

Meine Heimat hat einen großen Platz in meinem Herzen. Familie, Freunde, der Ort an dem ich aufgewachsen bin – das alles ist 500 km weit weg. Manchmal kommt da schon ein wenig Heimweh auf. In einer kleinen Blogreihe „Heimweh-Kulinarik“ hole ich mir das Heimat-Gefühl auf den Teller zurück. Mit Rezepten von meinen Omas und Weinen von Ludwig von Kapff wird in den nächsten Wochen Hunsrücker & Pfälzer Essen gekocht & genossen. Alle Weine, die mir zur Verfügung gestellt wurden, kommen aus der Region, aus der ich stamme. Naja fast. Auf dem buggelischen Hunsrück würde keine Weinrebe überleben. Aber der Hunsrück ist umgeben von Rhein und Mosel (und Nahe, Saar und Rheinhessen sind auch gleich um die Ecke). Wein darf also nicht fehlen und ist eben auch ein Stückchen Heimat. 

Mosel Impressionen
Mosel Impressionen

Heute gibt es Pfälzer Zwiebelkuchen (der Hunsrücker würde „Zwiwwelekuche“ sagen) mit einem feinen Riesling von der Mosel.
zwiebelkuchen

Ich durfte das Team von Ludwig von Kapff bereits beim Blogger Event in Hamburg kennen lernen. Umso mehr habe ich mich über eine Kooperation gefreut und wusste, dass sie mir für meine Heimweh-Kulinarik Reihe wundervolle Weine auswählen würden. 

riesling

Der Blauschiefer Riesling vom Weingut Markus Molitor ist frisch, leicht & fruchtig und herrlich süffig.

Etwas professioneller und wunderschön poetisch formuliert: „Im Bukett Zitrusfrüchte, Pfirsich und frische Äpfel, am Gaumen belebende, rassige Säure, feiner mineralischer Nachhall…“ (Ludwig von Kapff Weinempfehlungen 2015/2016)


Pfälzer Zwiebelkuchen
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Ingredients
  1. Für den Teig
  2. 230 g Dinkelmehl
  3. Salz
  4. 1 Eigelb
  5. 100 g Butter
  6. 75 ml Wasser
  7. Für die Füllung
  8. 1 kg Zwiebeln (Rote und Weiße gemischt)
  9. 4 Zehen Knoblauch
  10. 200 g Speck oder Bacon (gewürfelt)
  11. Öl
  12. 1 Glas Weißwein
  13. 1 Becher Saure Sahne
  14. 1 Becher Schmand
  15. 3 Eier
  16. 1 Eigelb
  17. Salz
  18. Pfeffer
  19. Rosmarin
  20. Muskat
  21. Butter für die Form
Der Teig
  1. Das Mehl in eine Schüssel sieben, Salz und Eigelb dazugeben und die Butter in Flöckchen darüber verteilen. Das Wasser hinzufügen und den Teig mit einem Knethaken gut durchkneten. Dann den Teig mit der Hand zu einer Kugel formen und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Die Füllung
  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden.
  2. In einer heißen Pfanne den Speck anbraten. Dann etwas Öl hinzugeben. Die Zwiebeln und den Knoblauch hinzugeben und kurz anschwitzen. Dann mit Weißwein ablöschen und bei geringer Hitze köcheln lassen, bis die Zwiebeln glasig und süß sind. Danach die Pfanne von der Herdplatte nehmen und etwas abkühlen lassen.
  3. Inzwischen Eigelb, Eier, Saure Sahne und Schmand zusammenrühren und ordentlich würzen.
  4. Die Mischung auf die warmen Zwiebeln geben.
  5. Den Teig zwischen zwei Bögen Backpapier ausrollen.
  6. Dann aus dem Teig einen Kreis in der Größe der Springform ausschneiden und in die gefettete Form legen. Mit dem restlichen Teig einen Rand legen.
  7. Nun die Zwiebelmischung dazugeben und bei 200°C für 45-50 Minuten backen.
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Dieser Blogpost ist in Kooperation mit Ludwig von Kapff entstanden.

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